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Tierschutz geschreddert

Robert D. Meyer über die Ablehnung des Landgerichtes Münster, ein Verfahren wegen der Tötung männlicher Küken zu eröffnen

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Hierzulande gibt es grundsätzlich zwei verbreitete Methoden, mit denen die jährlich 50 Millionen männlichen Nachkommen von Legehennen ihren Tod finden: Entweder landet das Tier nur wenige Stunden nach der Geburt lebendig in einer Schredderanlage oder das Küken wird vergast. Auch der Rest ihres letzten Weges hat wenig mit Respekt vor einem fühlenden Lebewesen zu tun: Das nichtmenschliche Tier landet als Abfall der hochtechnologisierten Agrarindustrie einfach im Müll.

Dass der Tod durch Vergasen mitnichten die »sanftere« Methode ist, bewies Jamie Oliver bei einem Live-Auftritt im britischen Fernsehen 2008. Der Fernsehkoch hatte vor Publikum ein männliches Küken vergast, um der Öffentlichkeit den wahren Preis für ihren Konsum billiger tierischer Produkte aufzuzeigen. Der radikalen Aktion folgte ein Aufschrei. Vordergründig jedoch nicht etwa, weil das generelle massenhafte Töten männliche...


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