Steinerne Bücher der Vergangenheit

Die Geschichte hat der Region zwischen Harz und Ostfalen ein Alleinstellungsmerkmal beschert

  • Von Uwe Kraus, Schierke
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Das Harzer Areal hat einen neuen UNESCO-Titel erhalten und hofft, dadurch mehr Touristen anzuziehen. Der Titel ist allerdings nicht für die Ewigkeit. In vier Jahren wird die Region erneut überprüft.

Nach den Bezeichnungen Naturpark, Nationalpark und Geopark trägt die Region zwischen Harz und Ostfalen nun ein neues Label: »UNESCO Global Geopark«. Nach den Welterbestätten und Biosphärenreservaten hat die UNESCO jetzt ein drittes Programm von Weltrang ins Leben gerufen - das »International Geoscience & Geopark Program«. Nichts von einer Pariser Behörde Aufgepfropftes, sondern ein Netzwerk, das seit 2002 von unten gewachsen ist. Derzeit sind 120 Geoparks aus 33 Ländern Mitglied dieses Weltnetzes. Unter dem Titel »UNESCO Global Geopark« agieren in Deutschland neben dem Harzer nun der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, die Schwäbische Alb, Muskauer Faltenbogen, »TERRA.vita« (Teutoburger Wald/Wiehengebirge) sowie die Vulkaneifel. Das Harzer Areal erstreckt sich rund 100 mal 120 Kilometern über die drei Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

Global Geoparks sind Stätten mit besonderem Wert im internationalen Maßstab und Region...


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