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NSU-Prozess: Videos bringen Zschäpe in Bedrängnis

BKA-Erkenntnisse stellen Aussage der Angeklagten infrage, nichts vom Bombenanschlag in Köln gewusst zu haben / Verfahren bis Januar 2017 verlängert

Im Juni 2004 sollen die Rechtsterroristen Mundlos und Böhnhardt einen Bombenanschlag in Köln verübt haben. Wenig später gab es erste Fernsehberichte. Mitschnitte davon fanden sich in der Fluchtwohnung. Wer zeichnete sie auf?

Videomitschnitte von Fernsehberichten über den NSU-Bombenanschlag an der Kölner Keupstraße könnten Beate Zschäpe weiter in Bedrängnis bringen. Eine Ermittlerin der »Einsatzgruppe Trio« des Bundeskriminalamtes hat die Videoaufnahmen ausgewertet und soll darüber am kommenden Donnerstag im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München aussagen.

Es stelle sich »die Frage, wo und durch wen diese Aufnahmen getätigt wurden«, schreibt sie in einem Vermerk, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über den »Süddeutsche Zeitung« und »Spiegel Online« zuerst berichteten. Szenen aus den Mitschnitten finden sich in dem »Paulchen-Panther«-Bekennervideo des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU).

Am Nachmittag des 9. Juni 2004 explodierte in der Keupstraße eine Nagelbombe, die von Zschäpes Freunden Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gelegt worden sein soll. Bei dem Anschlag wurden 22 Menschen teils schwer verletzt. Die meisten Bewohner ...


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