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Mainz, München und Erfurt für die Biomasse

Mainz. Rheinland-Pfalz, Bayern und Thüringen fordern eine weitere Förderung von Biomasse im neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Sie haben dem Bund einen Vorschlag vorgelegt. Es geht um die vom Bundeswirtschaftsministerium geplante Umstellung der Förderung von Ökostrom auf Ausschreibungen. Feste Sätze für Strom aus erneuerbaren Energien sollen ab 2017 zu großen Teilen abgeschafft werden. Die Höhe wird dann per Ausschreibung im Wettbewerb vergeben. Dabei kommen Anbieter zum Zug, die die geringste Förderung verlangen. Da die bisherigen Eckpunkte für die EEG-Novelle kein Ausschreibungsverfahren für Biomasse vorsähen, erarbeiteten die drei Länder ein Modell. Dieses sehe den Erhalt der Strommenge aus Bioenergie vor sowie einen moderaten Zubau an Anlagen. Bioenergie sei unverzichtbar für die Energiewende, so der Mainzer Umweltstaatssekretär Thomas Griese (Grüne). dpa/nd

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