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RasenBallsport?: »Eine offene Provokation!«

Folge 89 der nd-Serie Ostkurve: Interview mit dem Lizenzexperten Christian Müller aus dem Buch »RB Leipzig - Aufstieg ohne Grenzen«

  • Von Ullrich Kroemer
  • Lesedauer: 11 Min.

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Sieben Jahre nach der Gründung von RasenBallsport Leipzig erschien am 9. März 2016 das erste journalistisch aufbereitete Buch über den Fußballklub. In »RB Leipzig – Aufstieg ohne Grenzen« beschreibt »nd«-Autor Ullrich Kroemer die Entwicklung des polarisierenden Vereins. Dazu gehört das Interview mit dem Experten Christian Müller, der als ehemaliger Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga und von Dynamo Dresden den Lizenzierungsprozess von beiden Seiten sehr genau kennt.

Herr Müller, Sie sprechen in Zusammenhang mit der Lizenzierung von RB Leipzig von einem Dammbruch. Warum?
Auch vor der Gründung von RB Leipzig gab es bereits Klubs, die die Namensgebung und die 50+1-Regel aufs Äußerste strapaziert haben. Es gibt bekanntlich einen Unterschied zwischen den Buchstaben, also dem Wortlaut eines Gesetzes, und seinem Geist, der den tieferen Sinn dahinter, die Zielrichtung beschreibt. Die Verantwortlichen der TSG Hoffenheim etwa haben sich getreu dem Wortlaut an die Satzungsbestimmungen von DFB und Ligaverband gehalten. Andernfalls wären wir nicht zu dem Ergebnis gekommen, dass die rechtlichen Kriterien laut Lizenzierungsordnung erfüllt sind und wir überhaupt die Lizenz erteilen können. Ob der Geist der Regel damit beachtet war, steht auf einem anderen Blatt, Zweifel sind durchaus angebracht. Doch immerhin formal hat sich Hoffenheim innerhalb des Regelwerks bewegt, es akzeptiert und sein Konstrukt darum herum aufgebaut. Es war unstrittig, dass 50+1 - was bedeutet, dass Kapitalgesellschaften des Fußballs von ihren Stammvereinen beherrscht werden - trotz aller Schwächen für den deutschen Fußball weiterhin galt und auch Gewicht hatte.

Und RasenBallsport Leipzig?
Bei RB sehe ich nun den Dammbruch darin, dass sich Red Bull über die Regelwerke des Fußballs wiederholt offensichtlich und ungeschoren hinweggesetzt hat: Dass es ein »Verein«, dessen Rechtsform ein reiner Papiertiger ist, durch eine so krasse und augenfällige Umgehung der 50+1-Regel geschafft hat, bis in die zweite Liga hinein wie eine zu 100 Prozent von einem Investor geführte GmbH zu operieren, ist ein Unding. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Verbände, aber auch das Vereinsregister und das für die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit zuständige Finanzamt das sehenden Auges zulassen. Darüber hinaus habe ich Aussagen von Herrn Mateschitz gelesen, die vielleicht seinem Selbstverständnis als Großsponsor aus der Formel 1 entsprechen; aber in der Welt des Fußballs, wie sie in Deutschland gelebt wird, hat diese Gutsherrenart nichts verloren. Wenn sich einer mit Allmachtsfantasien über das Regelwerk erhebt, schadet das der gesamten Sportart. Erst recht, wenn es mit einer solchen Chuzpe geschieht wie im Falle von RB Leipzig und dem Unternehmen dahinter.

Was meinen Sie konkret?
Es ist im deutschen Sport völlig klar - das zieht sich durch alle Satzungen und Ordnungen von DFB und Liga - , dass ein Mutterverein ein Konstrukt ist, bei dem sich jeder engagieren kann und keine willkürlichen Zugangsbeschränkungen bestehen. Der Verein, der Teilnahme und Teilhabe verkörpert wie keine Organisationsform sonst, ist im deutschen Sport der Ursprung von allem. RasenBallsport Leipzig jedoch - schon der Name ist pure Heuchelei und zusammen mit dem Logo eine offene Provokation - ist einfach neben der Spur entlanggelaufen und hat ungehindert überholt. Niemand, außer den engsten Mitarbeitern von Herrn Mateschitz, kann dort stimmberechtigtes Mitglied werden. Der hohe Mitgliedsbeitrag lenkt nur von diesem eigentlichen Problem ab. Wer im Sport aktiv ist, muss das Regelwerk und dessen Zielsetzungen als oberste Handlungsmaxime akzeptieren. Dass Red Bull das nicht getan hat, ist grobes Foulspiel auf Kosten der anderen. Denn die Plätze zum Mitspielen sind in den beiden Bundesligen anders als in der freien Wirtschaft nun mal auf 36 limitiert.

Hätte RB Leipzig bereits vor der Lizenzierung durch die DFL gestoppt werden müssen?
Einerseits sage ich, das hätte man seitens des Sächsischen Fußball-Verbands (SFV) frühzeitig stoppen müssen. Andererseits kann man es den sächsischen Fußballfürsten nicht wirklich verübeln, weil die natürlich auch bestrebt sind, demnächst einen Bundesligaklub auf ihrem Verbandsgebiet zu stellen. Der Landesverband erhält in der 2. Bundesliga ein, in der Bundesliga sogar zwei Prozent der Zuschauereinnahmen als im Grundlagenvertrag zwischen DFB und Ligaverband geregelte Abgabe, so dass die Finanzierung des Verbands mit einem Bundesligisten RB Leipzig und dem großen Stadion sehr viel leichter möglich ist. ... Auch der Amateurverein Markranstädt hat individuell-rational gehandelt, wie das ein Ökonom nennt, und hat das von Red Bull gebotene Geld für das Spielrecht dankbar angenommen, um sein Umfeld zu sanieren und dann im Kleid der zweiten Herrenmannschaft schnell wieder zurück in die fünfte Liga zu gelangen. So eine Art von Zellteilung von Fußballvereinen ist eindeutig nicht vorgesehen und hat es vorher auch noch nie gegeben.

Steht für Sie die Beachtung des Regelwerks und der Gesetze des Fußballs über dem Nutzen, den die Stadt Leipzig sowie der sächsische und ostdeutsche Fußball durch RB Leipzig haben?
Dass das Engagement für Leipzig positiv ist, glaube ich auch. An einem Standort, wo es bereits ein schönes, weitgehend ungenutztes Stadion gibt und wo sich traditionell viele für Fußball interessieren, ist es gut, Profifußball anzubieten.

Aber?
Aus gesamtstaatlicher Perspektive allerdings ein Nullsummenspiel, denn ein anderer Klub musste für Red Bull weichen. Aber gravierender ist für mich: In der Formel 1 ist klar, dass es sich um eine durchkommerzialisierte Veranstaltung handelt und dass die Regeln und deren Änderungen vor allem darauf abzielen, den Vermarktungserlös zu maximieren. Auch der Fußball ist mittlerweile hochkommerziell; aber ich verstehe die Ethik des sportlichen Wettbewerbs so, dass jeder Klub unter normierten Bedingungen seinen Spielraum durch effizientes Training, Transfers, Nachwuchsausbildung etc. nutzt, um das Beste für seinen Verein herauszuholen. Genau jene normierten, allgemeinverbindlichen Regeln bilden die Ausgangsvoraussetzungen für alles - eine davon ist in Deutschland die 50+1-Regel. Wenn die von einem Klub nun krass umgangen wird, ist ein Grundpfeiler des sportlichen Wettbewerbs beschädigt oder missachtet. Das halte ich für das gravierendere Problem als die Frage, wie viele Jahre es ohne Red Bull noch gedauert hätte, bis in Leipzig wieder Topfußball gespielt worden wäre. Die 50+1-Regel ist jetzt praktisch klinisch tot. Und das Beispiel RB Leipzig könnte eine Blaupause für potenzielle Nachahmer werden - auch wenn die Regeln im Nachhinein etwas angepasst wurden.

Weshalb ist die 50+1-Regel überhaupt so wichtig für die Bundesliga?
Die im Jahre 1998 geschaffene 50+1-Regel hat zwei Komponenten. Die eine zielt darauf ab, dass der Stammverein und seine Gremien die Kontrolle über die wesentlichen Entscheidungen in der ausgelagerten Kapitalgesellschaft behalten sollen. Nun gibt es als Verein verfasste Klubs in der Bundesliga, bei denen einzelne Akteure auch einsam und vielleicht sogar selbstherrlich in der Lage sind zu bestimmen, wo es langgeht. Da herrscht auch keine Vereinsdemokratie und basisdemokratische Willensbildung bis ins letzte Glied - das ist mir bewusst. Entscheidend aber ist, dass Akteure im Verein Ämter auf Zeit haben, über deren Dauer und Fortbestehen die Mitgliederversammlung als höchstes Organ bestimmt. In einer von Investoren beherrschten Kapitalgesellschaft haben die Mitglieder und Anhänger keinen Einfluss. Da können sie sich von morgens bis abends auf die Straße stellen und demonstrieren. Da passiert nix. Bei RB Leipzig fehlt schlicht das Regulativ der Basis.

Und die zweite Facette von 50+1?
Zum zweiten sollte 50+1 ursprünglich mal verhindern, dass einzelne Investoren die Kontrolle über Klubs erlangen, den Fußball dann mit ihrem Geld überfluten und sportlichen Erfolg zu kaufen versuchen - koste es, was es wolle. Chelsea, Paris St. Germain und Manchester City lassen grüßen. Wettbewerb in Marktwirtschaften ist dadurch charakterisiert, dass die Akteure mit harten Budgetgrenzen operieren: Die Höhe der Ausgaben wird durch die Höhe der Einnahmen begrenzt, dauerhafte Verluste führen in die Pleite. Ein Klub, der bei der Zusammenstellung des Kaders die durch seine Einnahmemöglichkeiten bestimmte Budgetgrenze heftig überschreitet, setzt negative externe Effekte auf alle anderen Klubs in der Liga ab. Deren rationales Kalkül gerät aus dem Gleichgewicht, ein Rattenrennen bricht aus, durch das Spielergehälter und Transferentschädigungen in die Höhe schnellen. Wenn die entsprechenden Regulierungen des Finanzgebarens nicht greifen, sorgen erfolgsbesessene Investoren dafür, dass trotz der in den letzten Jahren ständig gestiegenen Vermarktungserlöse eine Verlustspirale in der Liga einsetzt. Außerdem fühlt es sich an, als ob ein Porsche im Traktorrennen mitfährt. Das erschüttert das gesamte System und dürfte auf lange Sicht dazu führen, dass sich viele Fans und andere Unterstützer von dieser Art sportlichen Wettbewerbs abwenden. Die Wahrnehmung nimmt zu, dass sich gute Vereinsarbeit nicht mehr lohnt, weil eh einer kommen wird, der die besten Talente wegkauft, da Geld keine Rolle spielt. Auch deswegen geht es in einer Liga darum, dass sich alle an das Regelwerk halten.

Zurück zur Mitgliedermitbestimmung: Sind die Einflussmöglichkeiten der Fans bei Aktiengesellschaften wie Bayern München, Borussia Dortmund oder Eintracht Frankfurt nicht Augenwischerei?
Nein, denn letztlich wählen die vielen Tausend Mitglieder in Dortmund, München oder Frankfurt die Vereinsvertreter in die Aufsichtsgremien der Kapitalgesellschaften, die dann wiederum die Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzenden bestellen und gegebenenfalls auch abberufen. Natürlich macht Karl-Heinz Rummenigge keine Umfrage unter den über 250 000 Bayern-Mitgliedern, wenn er einen Spieler verpflichten möchte. Aber die Vertreter des Stammvereins in der Aktionärsversammlung und im Aufsichtsrat der AG sind basisdemokratisch legitimiert und bei allen Entscheidungen den Mitgliedern des Vereins und dessen Satzung verpflichtet.

Genau das kann auch zum Problem werden, wie sich bei einigen mitgliedergeführten Bundesligisten in der Vergangenheit gezeigt hat.
Das wird mal besser, mal schlechter organisiert und kann auch Stilblüten hervorbringen. Es ist übrigens ein interessanter Forschungsgegenstand, welcher der beste Weg ist, die Kraft und Ideen der vielen Mitglieder zu bündeln. Aber ich finde es generell wichtig und gut für den Fußball, dass er ein öffentliches Gut darstellt. Die Attraktivität des Fußballs hängt auch mit der jedem offenstehenden Möglichkeit zur Teilhabe zusammen. Überall kann man Mitglied in einem Bundesligaverein werden und sich wählen lassen - außer bei RB Leipzig. Die hohen Mitgliederzahlen vieler Vereine legitimieren übrigens auch die Förderung durch die Kommunen und Länder, da ein erfolgreicher, in der Gesellschaft verwurzelter, hochklassig spielender Profiklub zur Daseinsvorsorge in großen Städten dazugehört wie Theater oder Oper. Daher glaube ich, dass die Tendenz, dass Fußball privatisiert wird und in die Hände einzelner Magnaten fällt, schlecht ist.

Wo ist der Unterschied zwischen RB Leipzig und Bayern München, die beide anscheinend Geld im Überfluss haben?
Bei Bayern München war erst der erfolgreiche Fußball da, dann das Geld. Bayerns Trikotsponsor Telekom hat mit dem FC Bayern eine reguläre, allerdings auf Dauer angelegte Marktbeziehung. Die kann man auflösen und bei der unterstellt das Finanzamt, dass marktgerechte Preise zugrunde gelegt sind. Anders bei gesellschaftsrechtlich verbundenen Unternehmen. Wenn adidas, Audi oder Allianz zur Untermauerung ihrer Sponsorentätigkeit Anteile der führenden Marke FC Bayern München kaufen, müssen sich deren Vorstände bei ihren Aktionären dafür verantworten, ob das gut angelegtes Geld oder eigennützige Verschwendung ist. Das wird im Großen und Ganzen effizient kontrolliert durch die Aktionärsdemokratie. Das ist übrigens auch der beruhigende Aspekt im Hinblick auf das Engagement von Volkswagen beim VfL Wolfsburg. Bei Red Bull dagegen gibt es keinerlei Kontrollmechanismen. Herr Mateschitz zahlt und schafft an, so viel, wie er will, und für was er will. Das ist ein Unterschied.

Sie haben das Financial-Fair-Play- Konzept der UEFA selbst mitentwickelt. Kann das für ein Regulativ auf europäischer Ebene sorgen?
Leider ist das Financial-Fair-Play-Konzept in diesem Sommer stark aufgeweicht worden. Da sind gerade von auffälligen Klubs Transfersummen bezahlt worden, die kein normaler Fan mehr versteht und gut finden kann. Das war ursprünglich eine sehr gut gemeinte Idee, die jedoch zu zaghaft umgesetzt wurde und bei der sich offenbar einflussreicher Widerstand formiert hat. Überspitzt gesagt: Wenn ein neureicher Klub, der lange ungestraft oder zu lasch sanktioniert wurde, das Halbfinale der Champions League erreicht, findet er plötzlich Sponsoren, die auch gut dotierte Sponsorenverträge eingehen. So steigen die Einnahmen tatsächlich und festigen die Marktstellung des Klubs, die ja in der Regel auch in attraktiven Standorten angesiedelt sind. Also muss Ihre Frage aus heutiger Sicht leider verneint werden.

Was halten Sie in diesem Zusammenhang von europäischen Klubkonglomeraten à la Red Bull?
Auch das ist im Fußball keinesfalls gewollt. Vernünftige Kooperationen unter Vereinen in unterschiedlichen Ligen sind das eine. Das ist im Fußball bisher über die Leihe von Spielern ganz gut geregelt worden. Aber im Red-Bull-Reich haben wir einen Verschiebebahnhof, wo Spieler gehortet und hin und her verschoben werden können. So könnten theoretisch die besten Spieler vom Markt genommen und auf die Red-Bull-Vereine verteilt werden, um sie den Konkurrenten vorzuenthalten und situationsbedingt dort einzusetzen, wo es den größten Effekt verspricht. Das ist eine Form von Wettbewerbsverzerrung. Dieses Filialsystem macht weitere Umgehungen des Regelwerks möglich, die die Integrität des Wettbewerbs gefährden. Wir wollen aber im Fußball keine Stallorderregie wie in der Formel 1 haben.

Wie wird sich der Fußball Ihrer Meinung nach entwickeln? Wird es künftig mehr Klubs geben wie RB Leipzig?
Es ist im Augenblick nicht zu erkennen, dass etwa ausländische Investoren dem Beispiel RB Leipzig folgen und sich nach diesem Vorbild ein Vehikel suchen oder gar einen bestehenden Klub übernehmen wollen. Bisher allerdings hat das 50+1-System insbesondere ausländische Investoren noch abgeschreckt. Jetzt, da man den Eindruck hat, dass man die Regel umgehen kann, muss man sehen, wie sich der Einfluss großer Geldgeber weiterentwickelt. Aber viele Firmen ziehen meiner Ansicht nach auch ins Kalkül, welch negatives Image ein solches Engagement an den Vorlieben der Fußballfans vorbei mit sich bringen kann.

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