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Geiselnehmer der Geprellten

Wie es zum Dammbruch Trump kam und was er für die Präsidentenwahl in den USA bedeutet

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Der nächste »Superdienstag« der Präsidentschaftsvorwahlen in den USA steht an, und bei den Republikanern wachsen die Chancen für Donald Trump.

Trump der Brüllaffe, Lügner und Macho. Trump der Rassist, Waffenfreund (»Ich werde an meinem ersten Tag im Weißen Haus waffenfreie Zonen an Schulen abschaffen«) und Demagoge. Alles wahr und dennoch: Das lange Undenkbare beginnt die Gestalt des Unvermeidlichen anzunehmen. Aber wohin die Scharade um Donald Trump (Sohn deutsch-schottischer Vorfahren, der am 14. Juni 70 wird) die USA auch treibt - es lohnt, der Frage nachzugehen, was den Milliardär zum Anwärter auf das Weiße Haus gemacht hat.

Der verminte Volksvertreter ist zum Führer und Geiselnehmer wirtschaftlich Geprellter geworden. Er bedient eine selten erlebte Wutwähler-Koalition. Deren Kennzeichen sind America-first-Brutalität, Pegida-ähnliche Verdammung alles Fremden, eine Verrohung der politischen wie der Alltagssitten - und nicht zuletzt: Anhänger, die weiß und aus der Arbeiter- wie Mittelschicht stammen. Lassen wir den Tageslärm der Vorwahlen beiseite und fragen: Wer oder ...


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