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Auf jeden Fall eine Premiere

Die schwierige Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt scheint auf schwarz-rot-grüne Sondierungen zuzulaufen

Kommt »Kenia« nach Magdeburg? Die Mehrheit wäre knapp. Und Sachsen-Anhalt war schon einmal ein politisches Experimentierfeld.

Magdeburg. Eins steht in Sachsen-Anhalt: Die Regierung wird eine Premiere. Rot-Rot-Grün hat ebenso wenig eine Mehrheit wie die einst als »groß« titulierte Koalition. Bündnisse ohne Schwarz sind aber unmöglich. So stehen die Zeichen auf »Kenia«: Ministerpräsident Volker Haseloff (CDU) spricht von einer »Regierung der Mitte«, obwohl er zunächst weder SPD noch Grüne ausdrücklich erwähnt. Optionen sollten geprüft werden, hieß es in etwa gleichlautend bei den möglichen Partnern - wobei noch unklar bleibt, wie es in der SPD weitergeht.

Freilich hätte auch Schwarz-Rot-Grün keine sehr breite Mehrheit: 46 Abgeordneten der Koalition stünden 41 einer - freilich verfeindeten - Opposition aus AfD und LINKE gegenüber. Eine Mehrheit besteht ab 44 Sitzen. Drei Abweichler könnten also theoretisch die Regierung stürzen - nicht sehr komfortabel bei drei Parteien, die auf Landesebene noch nie koaliert haben.

Weist Haseloff die forsche Offerte von AfD-Spit...


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