Improvisationskunst Asylunterbringung

Weil Berlin Flüchtlingen kaum Geld auszahlt, müssen Heime Lebensmittel ausgeben

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Vor dem LAGeSo in Berlin stehen kaum noch Flüchtlinge Schlange. Jetzt warten sie in den Unterkünften auf ihr Geld. Die Heime gehen solange in Vorleistung.

Fünf Mal war Pavel M. beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) in Berlin-Moabit. Vier Mal bekam er keinen Termin. Er wandte sich ans Landessozialgericht, das das LAGeSo verpflichtete, ihm sein Geld auszuzahlen. Drei Wochen später bekam er einen Termin und schließlich sein Geld. Drei Wochen, das ist noch wenig. Die meisten warten aktuell fünf Wochen. Allerdings nicht mehr nächteweise vor dem Landesamt, sondern in den Heimen.

Pavel M. ist aus der Ukraine geflohen. Seit Mai 2015 ist er in einem Flüchtlingswohnheim der Arbeiterwohlfahrt im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick untergebracht. Anders als Bewohner von Erstaufnahmeeinrichtungen müsste er vom LAGeSo einen monatlichen Unterhalt bekommen und sich selbst versorgen.

Doch die Leistungsstelle des Landesamts ist mit den Zahlungen noch immer im Rückstand. Als Notlösung gibt sie einigen Geflüchteten seit Januar sogenannte Abschläge von bis zu 100 Euro aus. Pavel M. hat g...

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