Werbung

Einigkeit bei Werften

Koalition und LINKE geben gemeinsame Empfehlung

Schwerin. Nach mehr als drei Jahren Untersuchungsausschuss zur Pleite der P+S-Werften haben die Koalitionsfraktionen und die oppositionelle LINKE in Mecklenburg-Vorpommern gemeinsame Empfehlungen für die Zukunft gegeben. »Das verdeutlicht, dass die drei großen Fraktionen zur Werftindustrie in unserem Land stehen und ähnliche Schlussfolgerungen aus der Insolvenz der P+S-Werften ziehen«, teilten die SPD-Obfrau Stefanie Drese und der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, Jochen Schulte (SPD), nach einer Sondersitzung des Gremiums am Donnerstag in Schwerin mit. Die Grünen stimmten gegen die Empfehlungen, wie ihr Obmann Johannes Saalfeld sagte.

Die Empfehlungen sehen unter anderem vor, künftig stärker auf die Unabhängigkeit von Gutachtern zu achten. Mit der Pleite von P+S hat das Land als größter Gläubiger rund 270 Millionen Euro verloren. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln