Nicht postmodern

Die Hardcore-Band Refused tourt wieder

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Manche Menschen würden es mit dem schillernden Begriff »postmodern« belegen: Fünf Männer, wohl alle über 40 und fast komplett in Schwarz gekleidet, die meisten tragen Hemd und Sakko, stehen als Rockband auf der Bühne und strotzen nur so vor Verbalradikalismus, singen schon im ersten Lied über Leichenberge und andere Beweise für die Schlechtigkeit unserer Welt. Doch nach dem dritten Lied erfolgt der totale Bruch: unprätentiöses Geplauder und politische Agitation.

»Für uns als eine Band der 90er Jahre war Berlin immer eine harte Stadt«, sagt Sänger Dennis Lyxzen in der kleineren der beiden Columbia-Hallen. Er habe sich damals nicht hart genug für diese Stadt gefühlt. »Berlin ist eine politische Stadt«, führt Lyxzen aus, und das bewundern diese »paar Feiglinge aus Nordschweden«, die sich Refused nennen und eine der berühmtesten Hardcore-Bands aller Zeiten sind, nach wie vor.

Ihr drittes Album »The Shape of Punk to Come« gilt als eines der w...

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