Nasarbajew fordert Schwung und Stabilität

In Kasachstan lässt der Langzeit-Präsident am Sonntag vorfristig das Parlament wählen

  • Von Friedemann Kohler, Astana
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Staaten Zentralasiens stehen vor Veränderungen. Doch in der größten regionalen Wirtschaftsmacht Kasachstan will Präsident Nasarbajew jeden Wandel strikt kontrollieren.

Das rohstoffreiche Kasachstan in Zentralasien wählt inmitten der tiefsten Wirtschaftskrise seit der Unabhängigkeit am Sonntag ein neues Parlament. Präsident Nursultan Nasarbajew hat die Wahl um fast ein Jahr vorziehen lassen, bevor die Unzufriedenheit wächst und sich über seiner jahrzehntelangen Herrschaft entladen könnte. So soll in einer Weltregion, die zunehmend von Instabilität bedroht ist, die Stabilität gewahrt werden.

Kasachstan ist ein Riese und für Deutschland ein wichtiger Handelspartner. Auf 2,725 Millionen Quadratkilometern Fläche (9. Platz weltweit) hätten die sechs größten EU-Länder Frankreich, Spanien, Schweden, Deutschland, Finnland und Polen problemlos Platz. Doch das Land zählt nur 17,7 Millionen Einwohner. Kasachstan hat Erdöl, Erdgas, Steinkohle, Eisenerz, Gold, Uran, in seinem Boden liegen wichtige Spezialrohstoffe wie Chrom, Vanadium, Wismut oder Fluor.

Rohstoffexporte haben Kasachstan in guten Jahren zwischen fünf ...

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