Türkei legt Rolle als Bittsteller ab

Gipfel drängte bei Flüchtlingspolitik auf Pakt mit Ankara, aber zu neuen Bedingungen

  • Von Kay Wagner, Brüssel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Befreiungsschlag in Brüssel? Die Verhandlungen mit Ankara hatten den Spitzenleuten der EU zum Schluss noch einiges abverlangt.

Die Spannung, die am Freitagvormittag über dem Brüsseler EU-Viertel lag, war förmlich zu spüren. Denn das, was die Staats- und Regierungschefs zum Auftakt ihres Gipfels am Vorabend zustande gebracht hatten, würde man im Fußball als unerwarteten Befreiungsschlag bezeichnen. Als spielentscheidenden womöglich. Wider Erwarten schnell einigten sich nämlich die Teilnehmer auf eine gemeinsame Position gegenüber der Türkei bei den Verhandlungen über einen Pakt zu einer gemeinsamen Lösung für das Flüchtlingsproblem in der türkisch-griechischen Grenzregion. Bei der vielfältigen Kritik, die an den bisherigen Bedingungen für diesen Pakt laut geworden war, konnte man mit dieser raschen Einigung kaum rechnen. Doch schon kurz nach Mitternacht rief Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Pressekonferenz. Einzelheiten zu dem gemeinsamen Standpunkt nannte sie zwar nicht. Aber immerhin konnte sie die Einigung verkünden.

Somit lag der Ball plötzlich nicht mehr ...

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