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Erhängt am Bande

«Regina» in Meiningen

  • Von Roberto Becker
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Regina« gehört zu einer Seite von Albert Lortzing (1801-1851), die man so gut wie nicht kennt. Jedenfalls nicht so wie »Zar und Zimmermann« oder den »Wildschütz«. »Regina« ist auch keine verborgene Geliebte - obwohl die Protagonistin mit ihren Herzensangelegenheiten zwischen zwei Männern und im Zentrum des 1848 komponierten Werkes steht. Wobei die Sache zwischen ihr und Richard längst klar und sogar der Papa einverstanden ist. Aber der noble Fabrikbesitzer, sein tüchtiger Vorarbeiter und seine Tochter haben ihre Lebensglücks-Rechnung ohne den ehrgeizigen Stephan gemacht. Auch der ist auf Regina (und den damit verbundenen Chefposten in der Firma) scharf, akzeptiert die Zurückweisung nicht und mutiert vor lauter Frust sogar zum Kidnapper und potenziellen Selbstmordattentäter. Damit sprengt Lortzing nicht nur beinahe einen Pulverturm in die Luft, sondern tatsächlich den Rahmen seiner sonstigen Opernwellness. Regina höchstpersönlich sorgt ...


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