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»Das fühlt sich richtig gut an«

Nürnberg nach Sieg gegen RB Leipzig auf Rekordkurs

  • Von Marco Mader, Nürnberg
  • Lesedauer: 2 Min.

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Der 1. FC Nürnberg hat Spitzenreiter RB Leipzig im Aufstiegskampf eine empfindliche Niederlage zugefügt und darf wieder auf den direkten Bundesliga-Aufstieg hoffen. Der fränkische Altmeister setzte sich im hochklassigen und emotionalen Spitzenspiel der 2. Liga 3:1 (0:0) durch. Stürmer Davie Selke (52.) hatte die über weite Strecken unterlegenen Leipziger mit seinem neunten Saisontor in Führung gebracht. Doch Ondrej Petrak (70.) mit seinem Premierentreffer, Niclas Füllkrug (75.) und Guido Burgstaller (90.+4) drehten die Partie. Für RB war es nach dem 1:2 in Freiburg die zweite Niederlage in einem Aufstiegskracher hintereinander, die Freiburger könnten mit einem Sieg am Montag gegen den Karlsruher SC die Tabellenführung übernehmen.

Die kämpferisch starken Nürnberger liegen jetzt nur noch drei Punkte hinter Leipzig und sind seit 17 Begegnungen unbezwungen - zum Vereinsrekord fehlt nur noch ein Spiel. Außerdem ist der 1. FCN weiterhin die einzige Mannschaft im Unterhaus ohne Heimniederlage. »Das fühlt sich richtig gut an. Man hat gesehen, dass wir alle zusammenstehen und nach vorne immer gefährlich sind«, sagte Burgstaller. Leipzigs Selke meinte: »Wir haben immer noch alles in der eigenen Hand und schon oft gezeigt, dass wir nach Rückschlägen zurückkommen können. Das werden wir auch diesmal tun.«

Vor 40 860 Zuschauern im Nürnberger Stadion setzte Leipzig erstmals seit der Winterpause auf das Sturmduo Selke und Yussuf Poulsen, deren Zusammenspiel zunächst einige Wünsche offen ließ. »Beide sind in sehr guter Verfassung und wir haben Ausfälle, deshalb war das naheliegend«, sagte Rangnick, der sein gewohntes System mit nur einer Spitze aufgab. Doch Nürnberg hatte die besseren Chancen. So etwa, als Sebastian Kerk an Torhüter Peter Gulacsi scheiterte (33.). Kurz vor der Pause hatten die Gäste Glück, dass Schiedsrichter Felix Zwayer nicht eingriff, als Kerk im RB-Strafraum zu Fall kam.

Nach dem Seitenwechsel hatte Füllkrug die Führung (49.) für Nürnberg auf dem Fuß, ehe RB zuschlug. Nach einem Traumpass von Emil Forsberg legte Poulsen allein vor dem Nürnberger Tor stehend noch mal auf Selke ab, der den Ball locker einschieben konnte. Die Gastgeber aber hielten weiter dagegen. Nach einer Ecke wehrte Rani Khedira den Ball nicht ab und Petrak staubte ab. Füllkrug erhielt beim 2:1 unfreiwillige Unterstützung von RB-Kapitän Willi Orban. Auch Leipzig forderte vergeblich Elfmeter, als Selke fiel (90.), doch Burgstaller beseitigte gegen nun alles riskierende Gäste die letzten Zweifel. SID/nd

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