McKinsey-Verträge liegen Hauptausschuss vor

Chef der Senatskanzlei Björn Böhning soll am Mittwoch in Sondersitzung Antworten zum Fall Lutz Diwell liefern

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vor Ostern trifft sich der Hauptausschuss am Mittwoch zu einer Sondersitzung, bei der aktuelle Filzvorwürfe geklärt werden sollen. Eine Woche zuvor hatte die Berliner Regierungskoalition das Thema noch vertagt.

Wer für Mittwoch einen Showdown in der Sondersitzung des Hauptausschusses erwartet, wird wohl enttäuscht werden. In dem Parlamentsgremium soll zwar der Chef der Senatskanzlei, Björn Böhning (SPD), die Filzvorwürfe aufklären, die seit vergangener Woche die Schlagzeilen beherrschen. Doch wirklich Neues dürfte kaum herauskommen. Es sei denn von McKinsey, aus der Senatskanzlei oder vom Ex-Staatssekretär und SPD-Mann Lutz Diwell selbst kommt ein Schuldeingeständnis. Bislang gibt es jedoch nur Vorwürfe und keine Belege für ein Fehlverhalten.

Natürlich werden die Fragen zu den Filzvorwürfen dennoch in der Sondersitzung gestellt werden: Hat die Senatskanzlei über die Zusammenarbeit mit der Beratungsagentur McKinsey dem ehemaligen Staatssekretär Lutz Diwell (SPD) über Umwege ein Honorar zugeschanzt? Und wurde das Parlament über die Vergabe von Björn Böhning belogen?

Nicht nur die Grünen fragen sich: warum der in die Kritik geratene Ch...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.