Oliver Kern 22.03.2016 / Sport

Zwischen Drohung und Verlockung

Ein Machtkampf zwischen dem Weltverband FIBA und den Klubs spaltet Europas Basketball

Der Basketballweltverband FIBA will an Europas Klubwettbewerben wieder mitverdienen, doch die reichsten Vereine wehren sich. Die Bundesliga steckt zwischen beiden fest. Es geht um viele Millionen Euro.

Europas Basketball ist in Aufruhr. Seit Monaten streiten sich die Union der europäischen Basketball-Ligen (Uleb) mit dem Weltverband FIBA um viele Millionen Euro. Am Montag war beim monatlichen Hin und Her mal wieder die FIBA dran und stellte die Pläne für ihre neue Champions League vor, die im September starten soll. Das Problem ist, dass es so etwas in Form der Euroleague längst gibt. Nur wird die eben nicht von der FIBA betrieben, sondern von den reichsten Klubs selbst - unter dem Dach der Uleb.

Nun scheint unausweichlich, dass es ab Herbst zwei konkurrierende europäische Klubwettbewerbe geben wird, und beide werden von sich behaupten, dass die besten Vereine des Kontinents an ihrem teilnehmen. Beim einen werden es die finanzstärksten Klubs aus den besten Ligen sein, beim anderen die meisten nationalen Meister Europas. So etwas gab es schon einmal, als im Jahr 2000 der FIBA-Europapokal der Landesmeister von der Euroleague herau...

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