Kuba und USA: Guter Wille, harte Differenzen

Präsident Obama ruft zu Reformen auf / Castro: Es gibt keine politischen Gefangenen / Rund 180 Dissidenten kurzzeitig festgenommen

Berlin. US-Präsident Barack Obama hat bei seinem historischen Besuch in Kuba für mehr Freiheitsrechte in dem sozialistischen Land geworben. »Amerika glaubt an die Demokratie«, sagte er bei einer Pressekonferenz mit Staatschef Raúl Castro am Montag in Havanna. Dazu gehöre auch Meinungsfreiheit. Am Rande des historischen Besuchs waren zuvor rund 180 Dissidenten kurzzeitig festgenommen worden. Elizardo Sánchez, Chef der verbotenen aber von der Staatsführung tolerierten Kubanischen Kommission für Menschenrechte und Nationale Versöhnung, kritisierte die Festnahmen und Einschüchterungsversuche am Rande des Besuchs scharf. »Einige wurden brutal geschlagen«, berichtete Sánchez.

Castro verbat sich bei der gemeinsamen Pressekonferenz eine Einmischung in innere Angelegenheiten: »Alles was sich ändern sollte, ist exklusive Sache der Kubaner.« Obama reagierte mit den Worten: »Die Zukunft der Kubaner wird von den Kubanern entschieden, von niema...

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