Die Adoption vor der Geburt

Der Nationale Ethikrat fordert eine klare gesetzliche Regelung von Embryonenspenden

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Bei Fertilisationsbehandlungen entstehen »überzählige« Embryonen. Medizinisch ist es durchaus möglich, diese Frauen mit Kinderwunsch einzusetzen. Gesetzlich geregelt ist dies aber bislang nicht.

Louise Joy Brown, geht jetzt auf die 40 zu. Zu Journalisten pflegt die Kinderkrankenschwester, die verheiratet und Mutter ist, zu sagen, dass sie nichts zu sagen habe: Es sei so gar nichts Besonderes an ihr. Und doch wird sie immer wieder aufgesucht, meist an runden Geburtstagen. Denn als Brown im Jahr 1978 geboren wurde, war sie eine Mediensensation: das erste »Retortenbaby« der Geschichte, außerhalb des Körpers gezeugt.

Der »Fall« stieß damals eine breite und teils aufgeregte Debatte an. Heute allerdings sind die moralischen und ethischen Fragen, die die Reproduktionsmedizin aufwirft, von einer ganz anderen Reichweite als der »Fall« Brown, in dem aus den Keimzellen der leiblichen Eltern ein Kind gezeugt wurde, weil die Eileiter der Mutter eine herkömmliche Empfängnis nicht zuließen. Mit einem der jüngsten, viel weiter gefassten Problemkreise hat sich nun der Nationale Ethikrat befasst.

Es geht um Kinder, die aus einer sogen...

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