Martin Kröger 24.03.2016 / Berlin / Brandenburg

Böhning: »Es gibt keinen Filz«

Chef der Senatskanzlei verteidigt im Sonderausschuss freihändige Vergabe an McKinsey

Der Hauptausschuss im Abgeordnetenhaus beschäftigte sich am Mittwoch in einer Sondersitzung mit den Vertragsverhältnissen zwischen Berliner Senat, McKinsey und dem SPD-Mann Lutz Diwell.

Jeder Mensch lässt Nervosität körperlich ab. Der eine rollt die Augen, andere rutschen unruhig auf Stühlen hin und her. Bei Björn Böhning (SPD) ist es augenscheinlich der linke Fuß, der ins Rotieren gerät, wenn es heikel wird. Mehrere Stunden musste der Chef der Senatskanzlei des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) am Mittwoch den Abgeordneten im Hauptausschuss Rede und Antwort stehen. Zentrales Thema der Sondersitzung: die Vertragsverhältnisse zwischen dem Land Berlin und der privaten Beratungsagentur McKinsey, die für die Erstellung des »Masterplan Integration und Sicherheit« auch den ehemaligen Staatssekretär und SPD-Mann Lutz Diwell beschäftigte. Seit Tagen wurde in den Medien über eine mögliche Bevorteilung des Parteifreundes durch die Senatskanzlei spekuliert.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: