Sebastian Haak 26.03.2016 / Inland

Die Osterkonferenz von 1916: Erinnern, nicht Kopieren

Linke Jugendgruppen trafen sich am Wochenende in Jena, um über Antimilitarismus und die Arbeiterbewegung zu diskutieren

Jena – 2016 ist eben nicht 1916. Und es tut gut, dass allen auf dieser kleinen Konferenz das klar ist. Viel zu oft werden historisch schiefe Behauptungen aufgestellt, die sogar so schief sind, dass sie Unwahrheiten darlegen. Weil Geschichte sich eben nicht wiederholt. Sondern es bestenfalls historische Parallelen gibt. Und weil sich die Welt, weil sich Deutschland zwischen 1916 und 2016 verändert hat, ist der Respekt derer, umso größer, die sich nun – am Samstag – hier – in einem unscheinbaren Haus direkt an einer der Hauptverkehrsstraßen Jenas – versammelt haben, um an die Jenaer Osterkonferenz von 1916 zu erinnern. Dass jeder Moment historisch einzigartig ist, bedeutet nämlich nicht, dass es man nicht Schlussfolgerungen aus der Vergangenheit ziehen kann.

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