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Angärtnern ist schwer angesagt

Städtischer Gemüseanbau hat auch in Berlin Konjunktur, wird aber häufig nur geduldet

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nachbarschaftsgärten machen zum Frühjahrsstart in der Hauptstadt ihre Beete flott. Doch nicht nur der Gemeinschaftsgarten »Prachttomate« in Berlin-Neukölln bangt um seine Existenz.

Das neue Anbaujahr hat eben erst begonnen, wartet aber schon mit einer Erkenntnis auf: »Merke: Nicht zu viele Äste auf den Kompost werfen«, sagt Vanessa Hörmann zu Thomas Herr. Der Kompost ist nun ein Jahr alt, aber die Äste brauchen länger, bis sie verrotten, und stören deshalb. Nach zwei Aufräumterminen in den vergangenen Wochen ist im Nachbarschaftsgarten »Prachttomate« in Neukölln nun »Angärtnern« angesagt. Ein Dutzend Erwachsene und mehrere Kinder unternehmen die ersten Schritte, damit es auf der ehemaligen Brachfläche, die nur eine Häuserzeile vom U-Bahnhof Karl-Marx-Straße trennt, bald ordentlich sprießt.

Einige Leute sind zum ersten Mal hier. Thomas Herr hebt mit ihnen die mit grüner Folie bespannten Deckel zweier großer Beete hoch und stützt sie mit Latten ab. Zum Vorschein kommt Erde, deren dunkle Farbe nach Humus und somit ordentlich Nährstoffen aussieht. Hier sollen die ersten Salate angesät werden. Die Samen sollen nu...


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