Angärtnern ist schwer angesagt

Städtischer Gemüseanbau hat auch in Berlin Konjunktur, wird aber häufig nur geduldet

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nachbarschaftsgärten machen zum Frühjahrsstart in der Hauptstadt ihre Beete flott. Doch nicht nur der Gemeinschaftsgarten »Prachttomate« in Berlin-Neukölln bangt um seine Existenz.

Das neue Anbaujahr hat eben erst begonnen, wartet aber schon mit einer Erkenntnis auf: »Merke: Nicht zu viele Äste auf den Kompost werfen«, sagt Vanessa Hörmann zu Thomas Herr. Der Kompost ist nun ein Jahr alt, aber die Äste brauchen länger, bis sie verrotten, und stören deshalb. Nach zwei Aufräumterminen in den vergangenen Wochen ist im Nachbarschaftsgarten »Prachttomate« in Neukölln nun »Angärtnern« angesagt. Ein Dutzend Erwachsene und mehrere Kinder unternehmen die ersten Schritte, damit es auf der ehemaligen Brachfläche, die nur eine Häuserzeile vom U-Bahnhof Karl-Marx-Straße trennt, bald ordentlich sprießt.

Einige Leute sind zum ersten Mal hier. Thomas Herr hebt mit ihnen die mit grüner Folie bespannten Deckel zweier großer Beete hoch und stützt sie mit Latten ab. Zum Vorschein kommt Erde, deren dunkle Farbe nach Humus und somit ordentlich Nährstoffen aussieht. Hier sollen die ersten Salate angesät werden. Die Samen sollen nu...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 670 Wörter (4462 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.