Tom Mustroph 29.03.2016 / Kultur

Mesmerisierende Geister im Assoziationsgehege

»Schlossbusters« beschwört Gespenster des alten und neuen Berliner Stadtschlosses

Eine verunglückte Séance? Ein ausufernder Installationsbesuch?Ein gruppendynamisches Experiment oder ein ganz neuen Performanceformat? »Schlossbusters« bietet einen Abend für Flaneure - im Guten wie im Schlechten.

Die Performancetruppe copy & waste baut eine Papp-Hybride aus Berliner Stadtschloss und Palast der Republik ins Ballhaus Ost und beschwört darin Geister der Vergangenheit herauf. Man lässt sie bis auf Armlänge an sich herankommen, folgt auch den sich angesichts der Fassadenattrappe des aktuellen Nachbaus geradezu aufdrängenden Assoziationspfaden über Schein und Sein, und ist sich am Ende nicht sicher, ob man an einer verunglückten Séance, an einem ausufernden Installationsbesuch, an einem gruppendynamischen Experiment oder an einem neuen Performanceformat teilgenommen hat.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: