»Protz« Erdogan versteht keinen Spaß

Bericht: Türkei bestellt deutschen Botschafter wegen zweiminütiger »extra 3«-Satire ein / NDR, DJV und LINKE kritisieren Versuch der Einflussnahme aus Ankara

Berlin. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat den Versuch der Einflussnahme auf die Satire-Sendung »extra 3« durch das türkische Außenministerium scharf kritisiert. »Dass die türkische Regierung wegen eines extra-3-Beitrags offenbar diplomatisch aktiv geworden ist, ist mit unserem Verständnis von Presse- und Meinungsfreiheit nicht vereinbar«, sagte der NDR-Chefredakteur Fernsehen, Andreas Cichowicz, am Dienstag in Hamburg der Deutschen Presse-Agentur. In Deutschland sei politische Satire erfreulicherweise erlaubt. »Darunter fällt auch der extra-3-Beitrag.« Eine Beschwerde sei beim NDR bislang jedoch nicht eingegangen.

Der LINKEN-Vorsitzende Bernd Riexinger verteidigte in einem Statement auf Twitter die Pressefreiheit in Deutschland: »Ist die größere Satire nicht dass #Erdogan glaubt, die Bundesregierung könnte

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