Das Geldphantasma

Paul Schreyer räumt auf mit falschen Vorstellungen über unser Geldsystem

  • Von Guido Speckmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Journalist Paul Schreyer leistet mit seinem Buch »Wer regiert das Geld?« wichtige Aufklärungsarbeit und fordert staatliche Kontrolle.

Sind Sie der Meinung, dass Zentralbanken oder Regierungen Geld produzieren? Falls ja, so befinden Sie sich in guter Gesellschaft. 84 Prozent der Frankfurter und 73 Prozent der Schweizer sind Umfragen zufolge dieser Ansicht. Selbst 71 Prozent der britischen Parlamentsabgeordneten haben die Überzeugung, dass allein die Regierung Geld schöpft. Das Problem ist nur: Sie wähnen sich in einem Geldsystem, das ein Phantasma ist. 20 Prozent des in Deutschland umlaufenden Geldes ist Münz- oder Papiergeld, der Rest wird von privaten Banken auf elektronische Weise geschaffen, durch die Vergabe von Krediten. Bei dieser Kreditvergabe wird weder einem anderen Konto ein Gegenwert abgezogen noch vergibt die Bank überschüssiges Geld, das Kunden vorher eingezahlt hatten. Die Schöpfung von sogenanntem Giralgeld kommt dem Gelddrucken der staatlichen Notenpresse gleich. Es ist ein Milliardengeschäft für die großen Bankhäuser. In Deutschland geht es jährlich ...

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