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Gülle fällt insbesondere bei der Schweine- und Rinderhaltung an, bei der Geflügelhaltung dagegen ist in der Regel Festmist zu verarbeiten. Wird Gülle im Übermaß ausgebracht oder zu Jahreszeiten, in denen die Vegetation die enthaltenen Nährstoffe nicht aufnehmen kann, so steigt die Gefahr der Nährstoffauswaschung in tiefere Bodenschichten und der Einsickerung beziehungsweise Abschwemmung (Erosion) in Grund- und Oberflächenwasser. Ammonium, Nitrat und andere Inhaltsstoffe der Gülle können durch Eutrophierung in Gewässern unter anderem Algenblüten verursachen und Fischsterben auslösen. Für den Gemüse- und Obstbau verbietet sich die Gülledüngung grundsätzlich, da über den Tierkot gefährliche Krankheitserreger in die Erde gelangen können. nd

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