Der Mann hinter Ikea wird 90

Schwedens Unternehmerlegende Ingvar Kamprad bleibt umstritten

  • Von Bengt Arvidsson
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mit billigen, aber modischen Möbeln hat Ingvar Kamprad die Branche weltweit revolutioniert und sich selbst zu Reichtum verholfen. Seine Nazi-Jugend haben ihm die Schweden verziehen.

Über 135 000 Ikea-Mitarbeiter in 45 Ländern freuen sich schon auf den 30. März. »Zu Ingvars 90. Geburtstag gibt es Geburtstagstorte und Kaffee für alle Mitarbeiter«, verrät Ikea-Pressechefin Josefine Thorell. Wo Ingvar Feodor Kamprad am heutigen Mittwoch selbst feiert, könne sie nicht sagen. »Er ist ja jetzt in Rente und nicht mehr im Unternehmen«, so Thorell.

Vor drei Jahren ist Kamprad nach Jahrzehnten in der steuerlich günstigeren Schweiz zurück in seinen Heimatort gezogen. »Seit meine Frau Margaretha 2011 starb, hält mich nur wenig in der Schweiz«, erklärte er. Die Beziehung zwischen der ehemaligen Lehrerin und Kamprad galt als innig. Nun lebt der zweimal verheiratete Vater von drei Söhnen, die sein Imperium 2014 übernommen haben, wieder auf seinem Hof in der Gegend von Almhult in Südschweden. Dort wo alles begann.

Mit nur siebzehn Jahren gründete Kamprad 1943 das erstes IKEA-Warenhaus. Kapital und Wissen dazu gab es in d...

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