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Was im deutschen Panama möglich wäre

Gegen das globale System der Steuerflucht braucht es internationale Zusammenarbeit. Aber auch national wären wirksame Maßnahmen gegen 
Steuervermeidung umsetzbar

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Frankreichs Staatschef hat es getan. Der US-Präsident ebenso. Und auch in der deutschen Debatte ist seit den Enthüllungen durch die »Panama Papers« wieder der Ruf nach mehr globaler Kooperation gegen Steuerflucht wie eine Zauberformel herumgereicht worden. Auch der Schattenwirtschaftsexperte Friedrich Schneider von der Uni Linz verlangt eine stärkere Kooperation gegen Steuerflucht.

Die Forderung ist mal an die OECD gerichtet, mal an die »internationale Gemeinschaft« – die dabei wie ein natürlicher Partner im Kampf gegen private Reichtumsmehrung erscheinen soll. Und wenn in der kommenden Woche die Finanzminister der 20 der sich als führend betrachtenden Industrie- und Schwellenländer in Washington zusammenkommen, soll das Thema auch besprochen werden.

Gegen internationale Regeln spricht nichts – außer die bisherige Erfahrung. Erstens sind Machenschaften wie die der Kanzlei Mossack Fonseca und das ganze System der legalen und i...


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