Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Radler verstehen Senat nicht

Fahrradaktivisten wollen endlich Fortschritte hin zur velofreundlichen Stadt

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Verkehrswende hin zum Fahrrad kommt kaum voran. Die Stadtentwicklungsverwaltung erntet wenig Verständnis dafür.

»Vielleicht hätten wir den Radverkehrsdialog nicht machen sollen, weil wir zu hohe Erwartungen geweckt haben«, sagt Burkhard Horn leicht entnervt. Er ist oberster Verkehrsplaner in der Stadtentwicklungsverwaltung. 2013 waren die Berliner Fahrradfahrer aufgerufen, im Internet für sie konfliktreiche Kreuzungen und Einmündungen zu benennen. Die Auswertung war im Mai 2014 abgeschlossen und eine Top 30-Liste erstellt. »Bis heute sind gerade mal sieben Prozent davon abgearbeitet«, bemängelt Heinrich Strößenreuther, Mitinitiator des Fahrrad-Volksentscheides.

Sie und 100 weitere Interessierte sind an diesem Mittwochabend im Saal der niederländischen Botschaft zusammengekommen. »Wir bleiben hier auf neutralem Grund, sind aber schon für mehr Fahrradverkehr«, sagt der Gastgeber, Botschaftsrat Kees van Laarhoven, zur Einleitung.

»Ich glaube, dass niemand hier ist, der den Radverkehr nicht voranbringen will«, beginnt Verkehrs-Staatssekretär Christian...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.