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Hauen zwischen Bausch und Bond

Die Choreografie »Freude« im Ballhaus Ost setzt auf das Lachen über Gewalt

Joshua Monten, sind schon das Jugendamt oder andere staatliche Stellen eingeschritten, mit dem Vorwurf, dass »Freude« Gewalt verherrliche?

Nein, gar nicht. In der Schweiz haben wir eine Schulvorstellung gegeben. Lehrer haben uns sogar mit Workshops beauftragt, und die Resonanz für diese Workshops war höher als bei meinen sonstigen Tanzstücken. Kämpfen und Raufen gehören zum Leben von Kindern. Ich denke, dass die Arbeit einen produktiven Umgang damit bietet. Keiner wird echt geprügelt und man lernt, wie man sich in Konfliktsituationen verhält.

Wie sind Sie überhaupt auf das Thema gekommen?

Ich habe festgestellt, dass ich selbst große Freude an der Inszenierung von Gewalt hatte, sowohl in eigenen Stücken als auch bei Choreografien für Theaterinszenierungen. Ich habe bei einer »Romeo und Julia«-Inszenierung am Theater Konstanz, bei der ich für die Ball-Szenen verantwortlich war, gesehen, wie ein Kampfcoach die Straßenszenen...


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