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LINKE fordert Soforthilfe für Winzer

Dresden. Die LINKE fordert wegen des Skandals um Chemikalienrückstände in sächsischem Wein ein Soforthilfeprogramm für die betroffenen Winzer. Einen entsprechenden Antrag habe die Fraktion im Landtag eingebracht, teilte Fraktionschef Rico Gebhardt mit. Die Staatsregierung solle »unverzüglich« ein Programm auflegen, um den Winzern Umsatzverluste und Vermögensschäden unbürokratisch auszugleichen. Zudem fordert die LINKE einen Bericht, der die Affäre um die Pflanzenschutzrückstände im Wein aufklärt. Bei bislang drei Erzeugern waren Spuren der Chemikalie Dimethoat im Wein gefunden worden. Das Insektengift ist im Weinbau verboten, wird aber im Obstbau verwendet. Wie das Dimethoat in den Wein gelangte, ist noch ungeklärt. dpa/nd

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