Begeistert in Paris

Johann Heinrich Merck schreibt literarische Briefe und feiert zuletzt die Revolution

  • Von Klaus Bellin
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Im März 1767 hatte er endlich Erfolg. Johann Heinrich Merck, geboren am 11. April 1741 und lange ohne Aussicht auf eine feste bürgerliche Existenz, erhielt vom Landgrafen Ludwig IX. einen Posten als Sekretär der Geheimen Kanzlei in Darmstadt, danach wurde er Kriegszahlmeister, schließlich Kriegsrat. Noch wusste er nicht, dass die Anstellung über sein gesamtes Leben entschied. Bis zu seinem Tod würde er, vor Not halbwegs geschützt, dem Hof von Hessen-Darmstadt dienen, regiert vom Sonderling Ludwig mit geringen Beziehungen zu Land und Volk, seit 1768 von dessen Sohn, einem Herrscher, der am liebsten mit lebenden und bleiernen Soldaten spielte, wenn er nicht gerade einen Militärmarsch komponierte. Merck, verdammt zu einem kümmerlichen Dasein, das von elender Monotonie geprägt war, unterbrochen nur von Reisen nach Weimar, in die Schweiz, nach Russland und Paris, wehrte sich gegen die Tristesse höfischen Leerlaufs, indem er auf seine Fantas...

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