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Reise zu Geflüchteten: Shoah-Überlebende danken Papst

Kirchenoberhaupt beklagt in Griechenland »größte humanitäre Tragödie seit dem Zweiten Weltkrieg« / Franziskus dankt Griechen für Hilfsbereitschaft und fordert Bekämpfung der Fluchtursachen

Berlin. Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz haben Papst Franziskus für seine Reise zu den Geflüchteten auf Lesbos gedankt. Viele seien »beeindruckt und tief berührt« von dem katholischen Kirchenoberhaupt, erklärte der Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees, Christoph Heubner, am Samstag in Berlin. Besonders die Worte des Papstes, dass jeder Flüchtling seine einzigartige und unverwechselbare Lebensgeschichte auf der Flucht mit sich trägt und Anspruch auf Schutz und Zuwendung hat, habe die Überlebenden von Auschwitz an ihre eigene dornenvolle Lebensgeschichte erinnert, hieß es. »Die Reise des Papstes zu den Flüchtlingen auf Lesbos findet zu einem dramatischen Zeitpunkt statt. Seine Worte sollten all denjenigen die Schamesröte ins Gesicht treiben, die Europa in Grenzen erstarren lassen wollen und die Flüchtlinge an diesen Grenzen ohnmächtig verzweifeln sehen«, betonte Heubner.

Papst Franziskus hatte am Samsta...


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