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Der König und Hacks

Strahlende Natürlichkeit, kecke Angriffslust, kluge Souveränität: zum Tod der Schauspielerin und Regisseurin Cox Habbema

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Tut mir leid, dass ich jetzt zuerst genannt werde, sagt das Kino zum Theater, aber ich bin nun mal der ideale Ort für Schönheit. Und Schönheit ist das Thema: Cox Habbema. Rainer Simons Märchenfilm »Wie heiratet man einen König?« (1969) verzauberte durch seine vertrackte Philosophie: Wie geht man mit Mächtigen um? Wie umgarnt man das Autoritäre so, dass es seine Aufweichung gar nicht merkt? Der König war Eberhard Esche, lässig arrogant, sieggewohnt schnöselig, herrschsüchtig hart - aber da war als Gegnerin die Schönheit! Die Niederländerin Cox Habbema. Strahlende Natürlichkeit, kecke Angriffslust, kluge Souveränität. Eine neuartige DEFA-Strahlkraft war ins Licht gerückt. Fortan ein Publikumsliebling, sie spielte auch in Lothar Warnekes »Es ist die alte Geschichte«, »Leben mit Uwe« und »Die unverbesserliche Barbara« - das attraktiv Selbstbewusste im Dienste einer bewusst spröden, eckigen Erzählweise, die sich mutig, umstritten ins Dokume...


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