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Medizinisch gut, finanziell schlecht

Innungskrankenkassen fordern bessere Bedingungen für Präventionsangebote

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ein Gutachten der Innungskrankenkassen bestätigt, was jeder weiß: Vorbeugen hilft gegen Krankheit. Die neue Erkenntnis: Krankenkassen, die ihre Versicherten dabei unterstützen, werden bestraft.

24 Millionen Euro wurden von den Innungskrankenkassen (IKK), deren rund fünf Millionen Versicherte vorrangig im Handwerk arbeiten, im Jahr 2014 für Prävention ausgegeben. Das sind für jedes Mitglied 4,36 Euro, was sich nicht eben viel anhört. Dennoch ist die Wirkung von Diätcoaching, Fitnesskursen, Aktivtagen und Bonusprogrammen für die Gesunderhaltung der IKK-Versicherten nicht unerheblich. Das hat ein Gutachten des Leipziger Wissenschaftlichen Institutes für Gesundheitsökonomie und Gesundheitsforschung bestätigt, das gestern in Berlin vorgestellt wurde.

In einem Zeitraum von vier Jahren hatten Wissenschaftler eine Gruppe von IKK-Mitgliedern, die keinerlei spezielle Krankheitsvorbeugung betrieben, mit einer Gruppe verglichen, die Schutzimpfungen, individuelle Präventionsangebote oder Bonusprogramme ihrer Kasse in Anspruch genommen hatten. Darüber hinaus analysierten sie die anonymisierten Daten von über sechs Millionen Versichert...


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