Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Niedersachsen fordert Vorgehen gegen Gaffer

Hannover. Die niedersächsische Landesregierung will einen Gesetzentwurf gegen sogenannte Gaffer in den Bundesrat einbringen. Neben einer Änderung des Strafgesetzbuches werde mit dem Entwurf auch ein besserer Schutz der Persönlichkeitsrechte toter Menschen angestrebt, teilte die Staatskanzlei am Dienstag in Hannover mit. Immer wieder komme es nach schweren Unfällen dazu, dass Schaulustige die Opfer fotografieren oder filmen. Mit ihrer Sensationslust behinderten die Gaffer Rettungskräfte und verhinderten in Einzelfällen sogar die Rettung der Verunglückten, hieß es. Anschließend würden die Aufnahmen oftmals über das Internet veröffentlicht. Der strafrechtliche Schutz gegen solche Praktiken sei nach geltendem Recht lückenhaft. So sei die Behinderung von Rettungs- und Aufräumarbeiten bisher nicht strafbar. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln