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Kurs wird trotz Wahlschlappe nicht geändert

LINKE in Sachsen-Anhalt berät, wie sie wieder bei Enttäuschten punkten kann

  • Von Hendrik Lasch, Magdeburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Beschönigt wird nichts. Wenn am Samstag in Magdeburg der erste Parteitag der LINKEN nach der Wahl vom 13. März tagt, wird den Delegierten reiner Wein eingeschenkt. »Wir haben diese Wahl verloren«, heißt es im Leitantrag. Die Partei kam nur auf 16,3 Prozent; sie verlor 52 000 Wähler. Im sachsen-anhaltischen Landtag stellt sie 16 Abgeordnete, so wenige wie seit 1994 nicht mehr. Der Status als Oppositionsführer ging an die AfD verloren.

Katerstimmung soll bei der Versammlung trotzdem nicht herrschen, sagt Landeschefin Birke Bull. Aber nicht nur sie ist ernüchtert. Noch Monate vor der Wahl durften sich die Genossen Hoffnung machen, den zweiten Ministerpräsidenten der Partei zu stellen und in einem rot-rot-grünen Bündnis einen Politikwechsel in Angriff nehmen zu können. Nun beraten SPD und Grüne ebenfalls am Samstag über den Koalitionsvertrag mit der CDU; die LINKE richtet sich auf weitere fünf Jahre in der Opposition ein. Aber resigni...


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