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BA-Institut empfiehlt öffentlich geförderte Beschäftigung

Angesichts stagnierender Zahlen drängt die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit auf mehr staatliche Jobförderung

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Langzeitarbeitslose ohne Chance auf einen Job brauchen geförderte Beschäftigung. Das fordert nicht nur die LINKE, sondern in seinem neuen Bericht jetzt auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Seit Jahren macht sich die LINKE stark für öffentlich geförderte Beschäftigung. Von ihr sollen Erwerbslose profitieren, die seit mehr als einem Jahr arbeitslos sind. Dahinter steckt der Gedanke, dass gerade ältere Arbeitslose kaum noch Chancen haben, einen vernünftigen Job zu finden. Entsprechende Projekte eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors gab es in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Dort wurden die ehemaligen Langzeitarbeitslosen etwa in Stadtteilzentren und bei Vereinen eingesetzt. Allerdings gab es dafür vom Bund keine gesonderte Unterstützung.

Im März 2015 forderte die Linksfraktion im Bundestag in einem Antrag, ein öffentliches Beschäftigungsprogramm »im Umfang von 200 000 Stellen aufzulegen und einen dafür notwendigen Gesetzentwurf vorzulegen«. Das Vorhaben scheiterte. Wie auch ein Antrag aus dem Jahre 2013. Im Rahmen einer Bundestagsanhörung zu Thema sagte ein Vertreter der Bundesvereinigung der Deutschen A...


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