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Brötzmanns Krakauer Nacht

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Peter Brötzmann ist es wie Google ergangen: Sein Name ist als Verb - zugegebenermaßen für einen kleinen Kreis von Musikliebhabern - zum feststehenden Ausdruck geworden. Brötzen - das meint die markant-kraftvolle und experimentelle Art und Weise, wie der Free Jazzer Brötzmann Saxophon spielt. Mit seinem Album »Machine Gun«, einer »akustischen Harke aus Lärmsalven vom überblasenen Saxofon« (Ralf Dombrowski) aus dem Jahr 1968, schrieb er Jazzgeschichte. Es ist überliefert, dass sich selbst der saxofonspielende ehemalige US-Präsident Bill Clinton von dieser provozierenden Platte beeindruckt zeigte.

Seitdem hat Brötzmann, der auch als Maler und Grafiker arbeitet, unzählige Platten aufgenommen. Die führende Datenbank für Musik »Discogs« listet über 100 Titel. Im letzten Jahr spielte er mit dem US-amerikanischen Posaunisten Steve Swell und dem dänischen Schlagzeuger Paal Nilssen-Love in Krakau. Der Livemitschnitt wurde als Tonträger veröffentlicht und gilt dem »freejazzblog« als eine seiner besten Aufnahmen der letzten Jahre.

Die Berliner Brötzmann-Gemeide kann sich glücklich schätzen, dass das Trio am heutigen Donnerstagabend in ihrer Stadt spielt. Pünktliches Erscheinen ist angeraten. Denn der Veranstaltungsort, das für die Free Jazz und »Echtzeitmusik«-Szene so wichtige Café Sowieso, ist nicht gerade groß zu nennen. Und in Berlin rächt es sich, bei Brötzmann-Konzerten zu spät zu kommen, selbst wenn sie in größeren Clubs stattfinden. gsp

Krakow Nights: Peter Brötzmann, Steve Swell, Paal Nilssen-Love, Café Sowieso, Weisestr. 24, Neukölln, Einlass 19 Uhr, Eintritt 15 bis 25 €.

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