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Kein Platz für Nazis

Antifaschisten mobilisieren gegen Rechts

Die NPD will am 1. Mai wieder in Berlin demonstrieren. Gegenproteste sind angemeldet. Antifaschisten planen zudem Demonstration in Plauen.

Der Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke plant am 1. Mai Kundgebungen im Osten Berlins. Unter dem Motto »Soziale Absicherung für das eigene Volk« mobilisiert die Nazipartei über Facebook zu drei Veranstaltungen: Um 10 Uhr in Pankow, um 12 Uhr in Lichtenberg und um 14 Uhr am S-Bahnhof Schöneweide. 140 rechtsradikale Facebooker zeigen sich bisher interessiert, Zusagen gibt es knapp über 50.

Das »Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick« ruft zu Gegenprotesten auf. Bei NPD-Kundgebungen dürfe es keine Toleranz geben, sagte Bündnissprecher Hans Erxleben dem »nd«. »Selbst wenn Schmidtke nur mit zehn oder 20 Leuten auftaucht, können wir sie in Schöneweide nicht einfach die Luft verpesten lassen«, so Erxleben. Zu den antifaschistischen Kundgebungen erwartet er bis zu 200 Teilnehmer. Die Mobilisierung sei am 1. Mai aufgrund der vielen Demonstrationen schwierig. »Es wäre wünschenswert, dass sich die Demokraten erst gemeinsam gegen Nazis versammeln und dann zu ihren Veranstaltungen gehen.«

Das linksradikale Netzwerk »Um's Ganze« mobilisiert aus Berlin zum Protest gegen den bundesweit größten neonazistischen Aufmarsch ins sächsische Plauen. Dort will die rechtsradikale Partei »Der III. Weg« für einen »deutschen Sozialismus« demonstrieren. Antifa-Gruppen haben unter dem Motto »Time to Act« Gegenkundgebungen angemeldet. ek

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