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Notdienstvereinbarung verweigert

Charité und Vivantes lehnen Gewerkschaftsvorschlag von ver.di ab

  • Von Nelli Tügel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Kommende Woche sind die Beschäftigten bei Vivantes und Charité zu Warnstreiks aufgerufen. Doch die Krankenhaus-Leitungen wollen eine Notdienstvereinbarung nicht unterschreiben.

Im Rahmen der bundesweiten Tarifrunde des Öffentlichen Dienstes erreichen die von ver.di angekündigten Warnstreiks die Hauptstadt. Am Donnerstag beteiligten sich vor allem Pflegekräfte des Vivantes Klinikum am Friedrichshain an einer ersten Aktion. Für den kommenden Montag und Dienstag hat ver.di angekündigt, bei der Charité und Vivantes in einen zweitägigen Warnstreik zu treten. Ver.di habe beim Arbeitgeber gemeldet, bei Vivantes 19 Stationen an den Standorten Urban, Friedrichshain, Auguste-Viktoria und Neukölln komplett zu bestreiken. Auch an der Charité sollen Stationen an allen drei Standorten bestreikt werden. Betroffen wären insgesamt 1000 Betten, 1500 Angestellte haben ihre Streikbereitschaft erklärt.

Damit die Beschäftigten ihr Streikrecht wahrnehmen können, die Patienten jedoch nicht gefährdet werden, ist es üblich, eine Notdienstvereinbarung zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber abzuschließen. Eine solche hat ver.di Anfang Apr...


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