Keine Eintagsfliege

Der EHC München gewinnt erstmals die deutsche Eishockeymeisterschaft und will mit Red-Bull-Hilfe eine Ära prägen

  • Von Carsten Lappe, München
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Zum vierten Mal kommt ein deutscher Eishockey-Meister aus München. Etabliert hat sich die Sportart in der bayerischen Landeshauptstadt nie. Dies soll durch den EHC München nun anders werden.

Über die Nachhaltigkeit ihres Triumphes machten sich die Eishockey-Profis vom EHC München bei ihrer Nonstop-Party am Wochenende überhaupt keine Gedanken. Ohne Pause feierten die EHC-Cracks seit dem Gewinn des ersten Meistertitels der Klubgeschichte am Freitagabend in Wolfsburg einfach durch.

»Man muss seinen Emotionen freien Lauf lassen, den Alkohol muss man fließen lassen. Das haben wir uns verdient«, befand Nationalstürmer Frank Mauer, der bereits im Vorjahr mit Mannheim Meister geworden war. Für viele andere - allen voran Kapitän Michael Wolf, der 35 Jahre alt werden musste, um seine beeindruckende Karriere zu krönen - war es wie auch für den EHC der erste Titel. Entsprechend ausgelassen feierte das Team. Selbst am Montag geht es noch weiter. Dann folgt die offizielle Feier mit dem Empfang beim Oberbürgermeister und dem Eintrag ins »Goldene Buch« der Stadt.

Dabei dürfte den Profis der Stellenwert des Eishockeys in München ...


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