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Im »doppelten Kampf«

Vor 80 Jahren gründeten spanische Feministinnen die Gruppe Mujeres Libres - »Freie Frauen«

  • Von Vera Bianchi
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Soziale Revolution und Sexismus der Genossen: Dies waren die beiden Gefechtsfelder der im Spanischen Bürgerkrieg gegründeten Gruppe. Sie sollte später viele libertäre Frauengruppen inspirieren.

»Lass uns eine anarchistische Frauengruppe gründen!« - Diese Idee haben Lucía Sánchez Saornil und Mercedes Comaposada Guillén, als sie 1933 - genervt vom Sexismus der männlichen Genossen - ein Gewerkschaftstreffen verlassen. Die beiden Frauen haben sich gerade kennengelernt; die Jurastudentin Mercedes Comaposada ist gebeten worden, Kurse für CNT-Mitglieder zu geben, doch die Männer weigern sich, eine Frau als Lehrerin zu akzeptieren.

Lucía Sánchez Saornil kommt aus einer Madrider Arbeiterfamilie; ihre Mutter und ihr Bruder sterben früh, so dass sie mit ihrem Vater und ihrer jüngeren Schwester aufwächst. Mit vierzehn Jahren beginnt sie, als Telefonistin zu arbeiten. In ihrer Freizeit schreibt sie Gedichte und wird 1918 Mitbegründerin des Ultraismus, einer literarischen Richtung, die verwandt ist mit dem Futurismus, Dadaismus und Surrealismus. Ihre ersten Gedichte veröffentlicht sie in der Literaturzeitschrift »Los Qujotes«, unter d...


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