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Fast vergessene Schutzherren

Thüringer Landesausstellung über die Ernestiner soll Reformationsjubiläum 2017 vorbereiten

  • Von Antje Lauschner, Weimar
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ohne das Fürstenhaus der Ernestiner hätte es wohl die Reformation so nicht gegeben. Und dennoch sind die Ernestiner wenig bekannt. Die aktuelle Thüringer Landesausstellung soll das ändern.

Dokumente und Insignien fürstlicher Macht, Gemälde, Schlossmodelle und Kuriositäten aus den Kunstkammern: In der Thüringer Landesausstellung »Die Ernestiner. Eine Dynastie prägt Europa« soll das heute kaum bekannte Adelsgeschlecht aus dem Hause Wettin vorgestellt werden. In den ehemaligen thüringischen Residenzstädten Weimar und Gotha verdeutlichen bis zum 28. August 600 Exponate - darunter Leihgaben aus Madrid und Stockholm - Macht und Glanz der Ernestiner. Als Schutzherren von Martin Luther, glühenden Verfechtern der Reformation und durch kluge Heiratsstrategie lenkten sie bis zum Ende der Monarchie 1918 die Geschicke Europas mit.

»Es gab keine Dynastie für das werdende Luthertum, die so entscheidend war, wie diese«, sagt der Generaldirektor der Museen der Klassik Stiftung, Wolfgang Holler. Für Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff (LINKE) stimmt die Landesausschau auf das Reformationsjubiläum 2017 ein. Dann wird auf ...


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