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Die Herren plaudern aus himmlischen Höhen

Hans-Dieter Schütt hat elf »unmögliche Interviews« geführt

  • Von Matthias Biskupek
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In manchen Gegenden und Gesellschaften wird die Interview-Form etwas merkwürdig genutzt. Die jeweils Herrschenden teilen mit, was sie zu sagen wünschen und die Redakteure suchen die dazu passenden Fragen.

Der einstige DDR-Journalist Hans-Dieter Schütt, seit 1990 durch mindestens zwei Dutzend gescheite Interviewbücher ausgewiesen, hat jene merkwürdige Form offenbar noch im Speicher. Nur suchte er sich für seine »elf unmöglichen Interviews« nicht gegenwärtige Machthaber aus, sondern einstige Herrscher des Geistes, die in den Jahren 1805 bis 1904 verstarben, also zumeist das 19. Jahrhundert mit ihren Ideen bevölkerten.

Nach dem Geburtsjahr geordnet (aufsteigend, wie es einer optimistischen Welt-Anschauung gebührt) handelt es sich um Friedrich Schiller (mit Goethe-Anhang), Jean Paul, Heinrich von Kleist, Charles Darwin, Robert Schumann, Richard Wagner, Georg Büchner, Theodor Fontane, Fjodor Dostojewski, Arthur Rimbaud und Anton T...


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