Wirklichkeit auf den Kopf gestellt

Von den griechischen »Hilfspaketen« profitiert vor allem das internationale Finanzkapital, meint Winfried Wolf

  • Von Winfried Wolf
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Drei aktuelle Meldungen aus Griechenland kommen einem bekannt vor. Athen solle demnächst »eine weitere Tranche aus dem gegenwärtig laufenden Kreditprogramm erhalten«. Es gebe sodann im Land einen »Rückstand bei der Umsetzung der vereinbarten Reformmaßnahmen«. Und: »Tausende deutsche, französische und andere Beamte« würden nach Athen entsandt, »um Teile der griechischen Verwaltung zu reformieren«. Guckt man sich diese Meldungen etwas genauer an, so stellt man fest: Mit ihnen wird gesellschaftliche Realität verborgen, teilweise geht es um das Gegenteil des Berichteten.

Beginnen wir mit der zuletzt zitierten Nachricht. In den kommenden Wochen sollen rund 2700 Beamte aus anderen Ländern der Europäischen Union - viele davon aus Deutschland - nach Griechenland entsandt werden. Es geht dabei jedoch so gut wie ausschließlich um die Umsetzung des Menschenhandels, den Berlin und Ankara kürzlich vereinbart haben. Es ist schon fatal: Da verla...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 607 Wörter (4215 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.