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Zusammenbruch durch Widerspruch

Eine Idee der »Hartz-IV-Rebellin« Inge Hannemann könnte Jobcenter unter Druck setzen

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wenn zehn Prozent aller sanktionierten Hartz-IV-Bezieher Widerspruch einlegten, könnte das System zusammenbrechen, glaubt Inge Hannemann. Eine neue Online-Plattform soll dabei helfen.

Seit zwei Jahren führt Max Uthoff durch die ZDF-Satiresendung »Die Anstalt«. Nun wendet sich der Kabarettist direkt an seine Zuschauer. In einem auf Youtube veröffentlichten Video ruft er dazu auf, für das Projekt »Sanktionsfrei« der »Hartz-IV-Rebellin« Inge Hannemann zu spenden. »Dann könnten wir das idiotische Bestrafungssystem vielleicht komplett lahmlegen«, erklärt Uthoff. Das wiederum ist kein satirischer Einwurf. Tatsächlich wollen die Macherinnen und Macher um die ehemalige Jobcenter-Fachkraft Inge Hannemann nichts weniger, als ein Ende der Sanktionen zu erzwingen. »Ziel unserer neuen Plattform ist es, die Widersprüche gegen Sanktionen hochzujagen«, erklärte Hannemann in einem Hintergrundgespräch am Dienstag in Berlin. Derzeit sammelt man Spenden, um ein Online-Portal aufzubauen, »das Betroffene umfassend und kompetent begleitet«, wie es auf der Crowdfunding-Webseite »Startnext« heißt, wo das Projekt »Sanktionsfrei« bereits mehr...


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