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Das armenische Alphabet ist ein Unikat

Constanze John war »in einem alten Land im Kaukasus«

  • Von Matthias Biskupek
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion gingen die einstigen Republiken unterschiedliche Wege: stramm westlich-europäisch, wie im Baltikum, oder autokratisch, wie in mittelasiatischen Gefilden. Im Kaukasus grenzt man aneinander an - und stößt sich ab. Georgien kontra Russland. Aserbaidschan, der Türkei ethnisch verbunden, laviert, und Armenien wurde durch den Krieg um Karabach quasi an die Seite Russlands gezwungen.

In dieser Situation kommt Constanze John im Jahr 2000 erstmals nach Jerewan. Ein armenischer Künstlerfreund hat sie eingeladen. Das Land ist noch beim Überwinden des Erdbebens von 1988, die schlimme Armut von Anfang der Neunziger ebbt ab. 2014 fährt die Leipziger Schriftstellerin mit Plänen hin: Sie will Ausgrabungen sehen, und jene urchristlichen Klöster besuchen, die gebaut wurden, als in Mitteleuropa noch Sumpf und Germanenbräuche herrschten.

»Vierzig Tage Armenien« - das ist nicht wörtlich, sondern biblisch-literaris...


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