Wassercharta für Berlin

Der Wassertisch feiert mit einem großen Fest sein zehnjähriges Bestehen

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Kampf um eine Rekommunalisierung der Wasserbetriebe ist noch lange nicht zu Ende, sagen Aktivisten. Ihre Ideen für eine soziale und ökologische Bewirtschaftung sollen Teil der Verfassung werden.

Die Rekommunalisierung der Wasserbetriebe begann in der »AG Argumente«. Die Arbeitsgruppe des globalisierungskritischen Netzwerks Attac setzte sich mit Privatisierungen und Öffentlich-privaten Partnerschaften auseinander. Attac-Mitglied Alexis Passadakis trug in der AG den Fall der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe vor. Die Mitglieder waren darüber entsetzt: Das Land Berlin hatte Geheimverträge mit den Käufern abgeschlossen, die der Öffentlichkeit vorenthalten wurden. Die Wasserpreise stiegen seit 2004 stark an, was die AG-Mitglieder auf die Privatisierung zurückführten.

Am 28. April 2006 lud die AG zu einer Podiumsdiskussion in das Zirkuszelt Cabuwazi am Ostbahnhof. Daraus resultierte einen Monat später die Gründung des Wassertisches. Der feiert am heutigen Donnerstagabend ab 19 Uhr am gleichen Ort wie damals sein zehnjähriges Bestehen. Und obwohl die Wasserbetriebe mittlerweile wieder der Stadt gehören und die Verträge of...


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