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Die Armut sitzt mit am Tisch

Die Arbeitslosenquote ist stark gesunken, doch der Mindestlohn reicht nicht aus

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

An der Seite der Gewerkschaften werde die Linksfraktion am 1. Mai für eine gerechte Entlohnung kämpfen, sagt der Landtagsabgeordnete Andreas Bernig.

Die am Donnerstag veröffentlichten Arbeitsmarktsdaten hören sich gut an. Tatsächlich verbessert sich die Situation. Es ist aber deswegen längst nicht alles gut. »Der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn hat sich bewährt«, findet der Landtagsabgeordnete Andreas Bernig (LINKE). »Aber bei 8,50 Euro Mindestlohn sitzt die Armut immer mit am Tisch, vor allem nach Erreichen des Rentenalters. Hier ist die Mindestlohnkommission des Bundes gefragt, die noch im ersten Halbjahr entscheiden wird, in welchen Schritten der Mindestlohn angehoben wird.«

Einen Job zu bekommen, ist in Berlin und Brandenburg inzwischen viel leichter als noch in den Zeiten der Massenarbeitslosigkeit vor 10 oder 20 Jahren. Die Frage ist aber, ob die Bezahlung anständig oder wenigstens auskömmlich ist.

186 426 Berliner und 108 989 Brandenburger waren im April arbeitslos registriert. Innerhalb eines Jahres sank die Arbeitslosenquote in Berlin um 0,8 auf 10,2 Proz...


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