Strommangel macht Maduro zu schaffen

Venezuelas Präsident sieht sich Protesten und einem Abwahlreferendumsverfahren ausgesetzt

  • Von Jürgen Vogt, Buenos Aires
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Versorgungskrise in Venezuela wird zur Bedrohung für den amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro. Aufgrund von Stromausfällen und umstrittenen Energiesparmaßnahmen kam es vielerorts zu Protestaktionen.

In Venezuela gehen die Lichter aus. Seit vergangenem Montag wird täglich für vier Stunden der Strom angeschaltet. Zudem hat die Regierung die Zahl der Arbeitstage in den öffentlichen Behörden und Einrichtungen von vier auf jetzt nur noch zwei verkürzt. An Freitagen bleiben die Schulen geschlossen.

Mit diesen drastischen Maßnahmen versucht die Regierung von Präsident Nicolás Maduro den totalen Blackout zu verhindern. Grund für den Strommangel ist der niedrige Wasserstand im Stausee des Wasserkraftwerks Guri im Bundesstaat Bolívar. Guri ist mit einer Kapazität von täglich 10 000 Megawatt für rund 70 Prozent der gesamten Stromerzeugung des Landes verantwortlich. Doch der Pegel im Stausee ist bereits so weit gefallen, dass Guri offenbar der Gesamtausfall droht.

Die Regierung versucht denn auch, den Wasserstand über der kritischen Marke zu halten. »Mit den bisherigen Maßnahmen haben wir es geschafft, dass der Pegel täglich nicht m...

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